Scham in der Aufstellungsarbeit mit Kerstin Kuschik
Normannenhaus Jena, Forstweg 12, 07745 Jena (Seminarraum EG rechts)
Scham wirkt eben, wo Menschen sind. Deshalb soll dieser Tag einmal Raum für diesen besonderen Gewissens- und Gefühlsaspekt geben.

Zum Thema Scham gibt es regelmäßig Publikationen unter verschiedenen Blickwinkeln:
Scham als Gefühl, Scham als sozialer Aspekt, Scham als Verletzung... wir können auf unseren Umgang mit Scham schauen, sowohl der eigenen als auch die Scham derer mit denen wir zusammen wirken - in der Pädagogik zum Beispiel, der Therapie, als Kollegin in jedweder Branche oder als Bürger in Bezug auf Politik. Auch unter Aufstellenden und in unserem Verband haben wir immer wieder mit dem Thema zu tun, auf Fachtagungen (bspw. in Naumburg 2019 zu 30 Jahre Mauerfall), bei unserer Arbeit, uns selbst, in der beruflichen Rolle und auch innerhalb des Systemes "Verband": Scham wirkt eben, wo Menschen sind. Deshalb soll dieser Tag einmal Raum für diesen besonderen Gewissens- und Gefühlsaspekt geben.
Kerstin Kuschik beschäftigt sich seit Jahren mit diesem Thema und ist unser Gast an diesem Tag. Sie sagt von sich selbst, sie sei nicht schambefreit aber schambewusster - eine gute Voraussetzung für ein zunehmend gelasseneres Leben. Ihre "Schamoffensive" wendet sich daher an alle Interessierten, die für sich und ihre Arbeit mehr Bewusstsein in die Tabuflecken hineinlässt, die Scham unter anderem erzeugt. Mit einem Fachvortrag, Aufstellungen und Gruppenarbeiten wird dies ein aktiver Tag zum Thema.
Kerstin Kuschik ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Aufstellerin, war lange in der Chefredaktion unserer Zeitschrift "Praxis der Systemaufstellung", hat als Herausgeberin und Journalistin viel Erfahrung mit Fachliteratur zum Thema und ist als Erwachsenenbildnerin für Stimme und Kommunikation erfahren im pädagogischen Umgang mit Schamthemen in der Lehre.
Ziele:
Input, Austausch, Reflexion, Möglichkeitsraum für persönliches Wachstum nutzen können, Kraft schöpfen, Handlungsimpulse bekommen...