Sandra Brodtmann

Sandra Brodtmann

1. Deligierte

Gerne unterstütze ich die Arbeit unserer beiden Regionalsprecherinnen und bringe mich bei der Organisation der Regional- und Fachtage der DGfS in Baden-Württemberg ein.

Seit ich vor vielen Jahren die ersten Aufstellungen erlebte war ich von dieser Arbeit fasziniert und wollte diesen spannenden und berührenden Vorgang begreifen und später auch einmal anleiten können.

Auf diesem Weg waren zwei Weiterbildungen zur Aufstellungsarbeit für mich sehr wertvoll. Die erste bei Christiane und Holger Lier und die zweite bei Harald Homberger.

Beruflich begleite ich hier in Stuttgart gerne Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung und finde dabei SystemAufstellungen - sowohl im Einzelsetting als auch in der Gruppe - ganz wunderbar. In ihnen fließen auf ganz natürliche Weise alle Ansätze zusammen, die ich im Laufe der Jahre lernen durfte.

Da war zunächst die Systemische Therapie mit dem Blick auf transgenerationale Dynamiken. Die Anerkennung als Heilpraktikerin für den Bereich der Psychotherapie folgte. Das war für mich als Quereinsteigerin wichtig, denn im Grundberuf bin ich Architektin.

Später kam die vertiefende systemische IFS-Therapie hinzu, in der wir mit der Qualität von Mitgefühl und Achtsamkeit inneren Persönlichkeitsanteilen unsere Aufmerksamkeit anbieten.

Für meine persönliche Meditationspraxis hatte ich schon länger im Zen mein zu Hause gefunden. Nach der Weiterbildung zur MBSR- und MBCT-Lehrerin kamen Kurse zur Stressbewältigung durch Achtsamkeit hinzu und damit die intensive Arbeit mit Gruppen.

Achtsamkeitsbasierte SystemAufstellungen: das ist für mich ein Geschehen der Meditation mit dem Fokus auf den jeweiligen äußeren Systemen eines Menschen und den beteiligten inneren Anteilen, wobei das eingebrachte persönliche Anliegen der jeweiligen Person - für mich als Leitung - wie ein Kompass während des Aufstellungsgeschehens ist.

Und wenn ich gelegentlich auch die Anliegen von Menschen mit spanischer Sprache aufstellen darf, macht mir das zusätzlich Freude, weil ich selbst zweisprachig aufgewachsen bin.