Fachtag: Vielfalt in Systemaufstellungen

Einen Überblick über unseren Fachtag erhalten Sie auf unserem Flyer, den Sie hier herunterladen können. Die Anmeldungen können Sie über das folgende Formular einreichen! ACHTUNG: verschoben auf 30.10.2021!

Hier haben wir Ihnen die Dozenten für den Fachtag zusasmmengestellt, so bekommen Sie einen Eindruck von den Menschen und Ihren Qualifikationen und Erfahrungen.


Dr. Klaus Schenk:
Klaus Schenck war promovierter Molekularbiologe, Manager und Hochschuldozent und arbeitet seit über 15 Jahren selbständig als Coach, Berater, Moderator und Trainer für Einzelne, Teams und Unternehmen. Er ist als DGSF-zertifizierter „Systemischer Organisationsentwickler" und „Lehrender für Systemische Beratung" an mehreren Instituten an der Ausbildung Systemischer Berater und Agiler Coaches beteiligt. Er kennt Aufstellungsarbeit seit 1997 und ist seit 2008 Teil der „Werkstatt für Organisationsaufstellungen" (www.organisationswerkstatt.com).
Zum workshop

Die Stationen der klassischen „Heldenreise" (nach J. Campbell) bieten als Aufstellungs-Orte gute „Anhalts-Punkte" für die Reflexion eigener Veränderungsschritte. Der Workshop stellt die Stationen vor und lädt ein, sich in je eigener Weise achtsam auf dieser „Reise" zu erleben.


„Auslöser für eigene Aufstellungen sind oft anstehende, laufende oder stockende, herausfordernde Veränderungsprozesse. Archetypisches Muster solcher Prozesse ist die (von Joseph Campbell erstmals 1949 beschriebene) „Heldenreise". An den/die Protagonist/in („Held" oder „Heldin") ergeht ein Ruf, das Vertraute zu verlassen, sich in unplanbare Abenteuer zu begeben und (hoffentlich) mit Gewinn zurückzukehren. Die Stationen einer solchen „Reise" werden hier als Aufstellungs-„Orte" zur Vorlage für eine ganz individuelle und zugleich archetypische innere Reise im äußeren Raum."


Ulrike Assmann-Bühler

Heilpraktikerin, in eigener Praxis tätig seit 1990 Transaktionsanalyse, NLP-Master, Lehrtherapeutin für Bindungshalten und Aussöhnungstherapie, Systemische Aufstellungen, anerkannte Systemaufstellerin DGfS, Rückführungstherapie, Energiepsychologie AIT, EFT, Traumatherapie PITT, Sexualtherapie IGST, Integrative Paartherapie WISL, Hypnosystemisches Coaching DBVC. Teilnahme an allen 3 Teile-Therapie-Tagungen in Heidelberg, die vom Milton Erikson -Institut Rottweil ausgerichtet wurden. Kontinuierliche Fortbildungen in Trauma, Paar und systemischer Arbeit.

Was hat gelebte Sexualität im Erwachsenenalter mit erlebter Bindung in der Kindheit zu tun?
Ich möchte den Raum öffnen und die Spannbreite zwischen Abenteuer und Sicherheit in der Sexualität beleuchten. Welche Rolle spielt die Ausprägung der Bindungssicherheit des Herkunftssystems in Bezug auf die Bereitschaft oder das Bedürfnis nach Abenteuer oder Sicherheit beim Sex?

Das eigene Verorten kann erspürt werden, ohne dass es zwingende offengelegt werden muss.
Mit Hilfe unterschiedlicher Aufstellungsmöglichkeiten werden wir uns in der Gruppe in das Feld dieser Thematik begeben.
Eigene Ideen sind willkommen.


Dr. Diana Drexler

Dr. phil., Dipl.-Psych., geb. 1958, Psychotherapeutin in eigener Praxis. Leiterin des Wieslocher Instituts für systemische Lösungen (WISL). Lehrtherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie (GAP Frankfurt; AWIP, Ulm). Lehrtherapeutin und lehrende Supervisorin für Systemische Therapie und Beratung (SG) und für Systemaufstellungen (DGfS). Fort- und Weiterbildungen in hypnosystemischen, humanistischen und tiefenpsychologischen Verfahren.

Dr. Diana Drexler
Einerseits-Andererseits: Arbeiten mit Ambivalenz im Einzelsetting
Im Workshop wird ein Format für die Arbeit mit Ambivalenzthemen vorgestellt, das im Einzelsetting mit Stühlen durchgeführt werden kann.
Die Vorgehensweise wird anhand eines Beispiels aus der Gruppe demonstriert.
Danach haben die Teilnehmenden Gelegenheit, selbst zu üben u/o Variationen der vorgestellten Methode (mit Kissen, Figuren, Bodenankern) zu diskutieren.


Randolf Hummel und Waltraud Paulik -Hummel

Dipl.-Sozialarbeiter,
Systemischer Therapeut und Berater (SG),
Systemischer Coach, Supervisor.

Arbeitsschwerpunkte: Einzel-, Paar- und Familientherapie, Coaching, Teamentwicklung und Supervision, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Familienaufstellungen, Männer in Krisen,
Organisationsentwicklung, Organisationsaufstellungen und Biografiearbeit, Fort- und Weiterbildung.
Lehrender der Therapie-, Beratungs-, Aufbau- und Coachingweiterbildung.
Überschrift: Kreative Aufstellungsmodule mit Familien und Paaren

Vorstellen von verschiedenen Methoden wie z.B. gleichzeitiges Aufstellen des „Inneren Bildes der Familie" im
Familiensetting mit Kindern, auch mit kleineren Kindern, Entscheidungsaufstellung mit Paaren,
Zielaufstellungen mit Familien. Zum Einsatz kommen Figuren, Platzhalter, Seile und andere Materialien.


Christiane Lier, Holger Lier - Leitung (Geschwister)

Christiane Lier Dipl. Psychologin,
Systemische Familientherapeutin (DGSF), Supervisorin (SG), Europäische Psychotherapeutin (EAP), Lehrtherapeutin (DGfS). Freiberuflich in eigener Praxis. www.christiane-lier.de





Holger Lier Dipl. Sozialpädagoge (FH), Lehrender für Systemische Therapie, Systemischer Familientherapeut, Coach (alles DGSF), Supervisor (SG), Lehrtherapeut (DGfS). Freiberuflich in eigener Praxis.
Sprecher der Fachgruppe: „Systemische Aufstellungen" in der DGSF. www.holger-lier.de
Ressourcen (er)finden – Möglichkeiten der Ziel-Hindernis Aufstellung
Wir nehmen als Aufstellungsformat die Ziel-Hindernis-Aufstellung nach M. Varga von Kibed und Insa Sparrer. Grundlagen dieses Aufstellungsformates werden praxisnah erarbeitet und verdeutlicht. Anhand von Beispielen wird der ressourcenorientierte Ansatz erfahrbar gemacht. Es ist erwünscht eigene Anliegen mitzubringen.
Referenten: Christiane Lier, Holger Lier




JEANNETTE STRIEBIG

PERSÖNLICHES PROFIL
www.systembrett-heidelberg.de
Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Anerkannte Systemaufstellerin DGfS

1.Sprecherin der Regionalgruppe
Baden- Württemberg DGfS
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Bewegungstherapeutin DVGS
Dozentin an der Akademie für Ganzheitsmedizin Heidelberg
Geschäftsführerin Gesundheitsmanagement Consult, Heidelberg

Die professionelle Arbeit mit dem Systembrett. Ein wichtiges Methodentool im Coaching Prozess.

Das Systembrett kommt zur Visualisierung von Lösungen in unterschiedlichen Coachingsettings und Beratungssituationen erfolgreich zum Einsatz und ist aus Coachingprozessen nicht mehr wegzudenken. Ursprünglich zur Familienaufstellung genutzt, findet es immer häufiger Anwendung im Business-Einzelcoaching, dem Paarcoaching, zur Konfliktlösung sowie in der Lehrerberatung für Lehrer- Elterngespräche.
Mit dem Systembrett machen wir mittels einfacher Visualisierung Dynamiken sichtbar, und öffnen somit unmittelbar den Blich für mögliche Veränderungen.
Visualisierte Bilder erzeugen Emotionen und Gefühle und können so eine große Kraft für positive Veränderungen bewirken.

Auf dem Systembrett werden sogenannte Systeme gestellt. Ein soziales System zeichnet sich dadurch aus, dass Beziehungen zwischen seinen Mitgliedern bestehen. Das können Organisationen, Gruppen,
zwei Menschen oder auch ein innerer Konflikt sein, das innere Team (Schulz von Thun 1998) oder mehrere Anteile des Klienten selbst, die es zu personifizieren gilt. Wesentlich ist das Beziehungssystem, mit dem
sich der Klient gerade auseinandersetzt und das er sich anschauen möchte. (Schulz von Thun 1998) oder mehrere Anteile des Klienten selbst, die es zu personifizieren gilt. Wesentlich ist das Beziehungssystem, mit dem
sich der Klient gerade auseinandersetzt und das er sich anschauen möchte.

Die eigene Position im Leben bzw. in bestimmten Lebenssystemen wird durch das dargestellte Bild klarer und bewusster. Dies kann ebenso Transparenz und Einsicht hervorbringen sowie die Kraft, selbstbestimmte Schritte in Richtung Lösung zu gehen. Aufstellung mit repräsentierter Wahrnehmung

Schritt 1:
• Aufstellung des Problemsystems, bzw. des Anliegens
• Frage nach der ersten Reaktion
• Interview über die aufgestellten Figuren

Schritt 2
• Aufstellung des Lösungssystems
• Frage nach der ersten Reaktion
• Interview der neu aufgestellten Figuren

Schritt 3
• Die ersten Lösungsschritte ( Aktionsplan)


Ute Taute

Physiotherapeutin
anerkannte Systemaufstellerin DGfS
Ausdrucksmalleiterin
seit 35 Jahren selbstständig in eigener Praxis
Ausbildung in Osteopathie
Prozessorientierte Aufstellungsarbeit
Systemische Körpertherapie
Genogrammarbeit
Ausdrucksmalen (nach Laurence Fotheringham)
seit 2010 eigenes Ausdrucksmalatelier MALRaum in Ludwigsburg
www.ute-taute.de

Osteopathie kombiniert mit prozessorientierter Aufstellungsarbeit
Körperliche Symptome, wie zum Beispiel Schmerzen, Verspannungen, Bewegungseinschränkungen können nicht nur funktionell verursacht werden,
sie können auch mit emotionalen, traumatischen Erlebnissen und Situationen verknüpft sein.
Durch die Verbindung von osteopathischen Techniken mit der prozessorientierten Aufstellungsarbeit können diese emotionalen Aspekte am Körper erspürt und integriert werden.
Ich möchte Ihnen vorstellen, wie diese Kombination funktioniert.
Sie lernen in diesem Workshop Ihren "Inneren Arzt" kennen und können mit ihm in einen bewussten Dialog treten.